Das Wissen der ganzen Region fu00fcr Unternehmensgru00fcndungen aus Hochschulen vernetzen u2013 Das vom Bund gefu00f6rderte Kooperationsprojekt u201cStartup Portu201d nimmt seine Arbeit auf
Akteure vernetzen, Synergien schaffen, Formate der Zusammenarbeit entwickeln u2013 der u201eStartup Portu201c setzt ein Zeichen fu00fcr das Entrepreneurship in der Metropolregion Hamburg.
Das lu00e4nderu00fcbergreifende Projekt startet mit dem Ziel, den Austausch und die Vernetzung von Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft zu stu00e4rken. Dafu00fcr engagieren sich sieben norddeutsche Bildungs- und Forschungsstu00e4tten im Rahmen des u201eStartup Portu201c. Unterstu00fctzt werden sie von assoziierten wissenschaftlichen Einrichtungen, Wissens- und Transfergesellschaften. Strategische Kooperationen mit der Wirtschaft und der Politik sollen dabei helfen, deutlich mehr wissensbasierte Unternehmensgru00fcndungen zu ermu00f6glichen und die Entwicklung und das Wachstums von neugegru00fcndeten Unternehmen zu fu00f6rdern. Die nun zu entwickelnden Mau00dfnahmen des u201eStartup Portsu201c sollen ku00fcnftig die Angebote der einzelnen Hochschulen und Einrichtungen ergu00e4nzen. Zusu00e4tzlich unterstu00fctzt der u201eStartup Portu201c den regen Austausch mit Stakeholdern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik.
Das Projekt u201eStartup Portu201c harmonisiert und bu00fcndelt bestehende Formate und schafft Transparenz fu00fcr angehende Gru00fcnderinnen und Gru00fcnder. Das selbstgesteckte Ziel des Zusammenschlusses ist die Stu00e4rkung und Anregung wissensbasierter Gru00fcndungen. Der Verbund nutzt hierfu00fcr drei hochschulu00fcbergreifende Wege:
1.u00a0u00a0u00a0u00a0u00a0 Startup Port ACADEMY tru00e4gt mit einem Zertifikatsprogramm zur Qualifizierung Studierender und WissenschaftlerInnen bei und beinhaltet Mau00dfnahmen zur Weiterbildung und Weiterentwicklung von Gru00fcndern und Gru00fcnderinnen sowie von Gru00fcndungsberatungsstellen.
2.u00a0u00a0u00a0u00a0u00a0 Startup Port MATES schafft im Verbund interdisziplinu00e4re Vernetzungsmu00f6glichkeiten zwischen Gru00fcndungsakteuren aller Hochschulen und Forschungseinrichtungen der Metropolregion Hamburg.
3.u00a0u00a0u00a0u00a0u00a0 Startup Port BUSINESS verbindet Startups mit der Wirtschaft, schafft Zugang zu passenden Seed Investments und Mu00e4rkten und fu00f6rdert den Wissenstransfer von Jungunternehmen zu erfahrenen Playern in der Wirtschaft.
Diese drei Wege ergu00e4nzen die bestehenden Angebote der einzelnen Hochschulen und Einrichtungen und verbessern die Marktchancen von Neugru00fcndungen. Zusu00e4tzlich steht Startup Port als regionale COMMUNITY fu00fcr den regen Austausch mit Stakeholdern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Unternehmerische Selbststu00e4ndigkeit stellt fu00fcr eine steigende Zahl an Studierenden und Wissenschaftleru2217Innen eine attraktive berufliche Option dar. Schon jetzt stellen Unternehmensgru00fcndungen aus der Wissenschaft einen wachsenden Teil des Technologietransfers dar.
Die Existenzgru00fcndungsinitiative der Metropolregion Hamburg ist einer der Preistru00e4ger des vom Bundesministerium fu00fcr Wirtschaft und Energie (BMWi) ausgerufenen Wettbewerbs u201cEXIST- Potentiale u2013 Gru00fcndungskultur mit dem Schwerpunkt ‚Regional vernetzenu2018 u201c. Beteiligt sind folgende Bildungs- und Forschungsstu00e4tten: Technische Universitu00e4t Hamburg (TUHH u2013 Projektkoordinator), Universitu00e4t Hamburg (UHH), Hochschule fu00fcr Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW HH), Helmut-Schmidt-Universitu00e4t/Universitu00e4t der Bundeswehr Hamburg (HSU), Universitu00e4tsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), Leuphana Universitu00e4t Lu00fcneburg (Leuphana), Fachhochschule Wedel (FH Wedel), Deutsches Elektronen-Synchrotron (DESY), Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG) sowie aus der freien Wirtschaft unter anderen Nordmetall und ContiTech sowie Hamburg Innovation (HI). Politische Partner des Verbundes sind die Behu00f6rden der Freien und Hansestadt Hamburg fu00fcr Wirtschaft und Innovation (BWI) und fu00fcr Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke (BWFGB) sowie das niedersu00e4chsische Ministerium fu00fcr Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK). Das MWK ist zudem Kofinanzierer des Projekts.
Mit dem nun erfolgten Projektstart werden in den kommenden Monaten die Aktivitu00e4ten starten. Entsprechendes Informationsmaterial inklusive Website und Social Media Angebote werden derzeit vorbereitet.
O-Tu00d6NE
Wirtschaftssenator Michael Westhagemann, Freie und Hansestadt Hamburg: u201eMit dem Startup Port werden wir Hamburg und die Metropolregion als Standort fu00fcr wissensbasierte Startups und hochqualifizierte Arbeitskru00e4fte weiter ausbauen und international positionieren. Dieses Projekt ist eine tolle Ergu00e4nzung zu der von uns initiierten digitalen Gru00fcnderplattform u201ebeyourpilot u2013 Startup Port Hamburgu201c, die bereits von Beginn an den Startup Port in ihrem Namen trug. Es ist schu00f6n zu sehen, wie Ru00e4der ineinander greifen und wir gemeinsam den Standort voranbringen.u201c
Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank, Freie und Hansestadt Hamburg: u201eIch freue mich, dass der u201aStartup Portu2018 nun richtig loslegt. Die Initiative bietet den vielen klugen und kreativen Ku00f6pfen an unseren Hochschulen wertvolle Infrastruktur und Kontakte, um wissenschaftliche Erkenntnisse und innovative Ideen in neue Produkte umzuwandeln. Der u201aStartup Portu2018 leistet damit einen wichtigen Beitrag zu unserem Vorhaben, die Anzahl der Gru00fcndungen aus den Hochschulen zu steigern sowie deren Wachstum zu beschleunigen u2013 und sorgt fu00fcr Fortschritt, Innovationen und Investitionen in der gesamten Metropolregion. Gleichzeitig stu00e4rkt das Projekt die Vernetzung der Hochschulen und Forschungseinrichtungen untereinander und fu00f6rdert die Zusammenarbeit der Wissenschaft mit Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.u201c
Minister fu00fcr Wissenschaft und Kultur Bju00f6rn Thu00fcmler, Niedersachsen: u201eDie Vernetzung u00fcber die Lu00e4ndergrenzen hinweg ist die Voraussetzung fu00fcr eine erfolgreiche Fu00f6rderung von Unternehmensgru00fcndungen aus Hochschulen. Die Leuphana Universitu00e4t Lu00fcneburg hat sich als Hochschule fu00fcr die Themen Gru00fcndung und Entrepreneurship bereits einen Namen gemacht und schafft damit zusu00e4tzliche hochqualifiziere Arbeitsplu00e4tze in der Region Lu00fcneburg. Institutions- und lu00e4nderu00fcbergreifende Zusammenarbeit stimuliert die Innovationskraft. Deshalb unterstu00fctzen wir das Projekt u201eStartup Portu201c auch finanziell.u201c
Prof. Dr.-Ing. Andreas Timm-Giel, Vizepru00e4sident Forschung der TU Hamburg: u201eEntrepreneurship und Gru00fcndungen spielen an der Technische Universitu00e4t Hamburg eine zentrale Rolle: so waren wir bereits mit dem Startup Dock erfolgreiche Gru00fcnderhochschule. Mit dem EXIST-V Projekt Startup Port haben wir jetzt die Mu00f6glichkeit, die Gru00fcndungen aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen der Region gemeinsam zu fu00f6rdern. So ku00f6nnen wir Synergien nutzen, spannendere und interdisziplinu00e4rere Teams zusammenstellen und Hamburg als einen der wichtigsten Standorte fu00fcr wissensbasierte Gru00fcndungen in Deutschland etablieren. Die Aufgabe, den Verbund mit unseren Partnern und der Hamburg Innovation zu koordinieren, nehmen wir als Herausforderung zur gemeinsamen Gestaltung gerne an.u201c
Prof. Markus Reihlen, Vizepru00e4sident Leuphana Uni Lu00fcneburg: u201eDie Leuphana war als Universitu00e4t bereits in der vorangegangen Projektphase vom Bund EXIST-gefu00f6rdert, so wie auch das Startup Dock der TUHH. Folgerichtiger nu00e4chster Schritt im Ausbau unserer Kooperation mit der TUHH ist nun das gemeinsame Projekt u201eStartup Portu201c mit der Entwicklung der Metropolregion als gemeinsames Innovationsu00f6kosystems. Wir erhoffen uns dadurch unter anderem auch die Steigerung der u00fcberregionalen Wahrnehmung als Gru00fcnderhochschule und positive Effekte fu00fcr Region Lu00fcneburg.u201c
Prof. Jetta Frost, Beauftragte des Pru00e4sidiums fu00fcr Transfer, Uni Hamburg: u201eDie Universitu00e4t Hamburg ist als Exzellenzuniversitu00e4t eine der forschungsstu00e4rksten Universitu00e4ten Deutschlands. Mit ihrem Konzept der u201eFlagship Universityu201c in der Metropolregion Hamburg pflegt sie innovative und kooperative Verbindungen zu wissenschaftlichen und auu00dferwissenschaftlichen Partnern. Das EXIST-Verbundprojekt Startup Port unterstu00fctzt gru00fcndungsbezogene Themen des Wissensaustauschs u00fcber einzelne Hochschulen hinweg und ergu00e4nzt damit bestens unsere eigenen, durch EXIST-Potentiale gefu00f6rderten Aktivitu00e4ten u201ePotenziale heben an der Universitu00e4t Hamburgu201c.u201c
Prof. Dr.-Ing. Thomas Netzel, Vizepru00e4sident fu00fcr Forschung, Transfer und Internationales an der Hochschule fu00fcr Angewandte Wissenschaften Hamburg: u201eDie Hochschule fu00fcr Angewandte Wissenschaften Hamburg hat sich das Ziel gesetzt, die Zahl der wissensbasierten Gru00fcndungen weiter zu erhu00f6hen. Die Gru00fcnderinnen und Gru00fcnder werden dabei verstu00e4rkt beraten und begleitet. Einen besonderen Fokus bildet die Fu00f6rderung der Unternehmensgru00fcndung von Frauen. Die Arbeit im Verbund sieht die HAW Hamburg als Chance und Stu00e4rke. Das Thema Gru00fcnden aus Wissensorganisationen als gemeinsame Marke zu etablieren, ist eine sehr gute Idee. Dies garantiert einen hohen Wiedererkennungswert an jedem der Standorte und an allen Anlaufstellen fu00fcr potenzielle Gru00fcnderinnen und Gru00fcnder.u201c
Prof. Dr. Jan-Paul Lu00fcdtke, FH Wedel: u201eDie neuen Bru00fccken zwischen gru00fcndungsinteressierten Studierenden innerhalb der Fachhochschule Wedel sowie zu den Angeboten und Netzwerken in der Metropolregion Hamburg sind ein wichtiges Fundament fu00fcr das gemeinsame Heben der Potenziale. Wir sind sehr glu00fccklich, dass wir mit unseren Potenzialen und der Fu00f6rderung der FH Wedel aus dem EXIST-Programm im Verbund zur Stu00e4rkung der Hamburger Wirtschaft beitragen du00fcrfen.u201c
Prof. Dr. Klaus Beckmann, Pru00e4sident der Helmut-Schmidt-Universitu00e4t/Universitu00e4t der Bundeswehr Hamburg (HSU): u201eDie Helmut-Schmidt-Universitu00e4t ist als Wissenschaftscampus des Bundes bestens mit ihren norddeutschen Industriepartnern vernetzt. Der Startup Port ist fu00fcr uns ein Instrument, dieses Netzwerk aktiv zu gestalten und unseren Nachwuchsforscher*innen Perspektiven in der angewandten Forschung abseits institutioneller Grenzen zu eru00f6ffnen.u201c
Prof. Dr. Blanche Schwappach-Pignataro, Dekanin der Medizinischen Fakultu00e4t und Vorstandsmitglied des UKE: u201eWir freuen uns darauf, unsere Expertise in das Verbundprojekt einzubringen und es damit zu stu00e4rken. Wir mu00f6chten mit unserem Engagement die Gru00fcndung von Startu2010ups fu00f6rdern und den Technologietransfer unterstu00fctzen, um medizinische Forschungsergebnisse noch schneller an die Patientinnen und Patienten zu bringen.u201c
Martin Mahn, Hamburg Innovation GmbH: u201eDie strukturierte Unterstu00fctzung wissensbasierter Startups hat an den Hamburger Hochschulen und Forschungseinrichtungen inzwischen Tradition u2013 sei es u00fcber das u201eHamburger Existenzgru00fcndungsprogramm (hep)u201c oder aktuell u00fcber u201ebeyourpilotu201c. Der u201eStartup Portu201c setzt diese Linie fort. Wir freuen uns sehr, Teil einer Initiative zu sein, die in der Dimension Metropolregion denkt. Denn gute Ideen machen nicht an den Landesgrenzen halt.u201c
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